Emanuel Ax
Klavier
Gefeiert für sein lyrisches und poetisches Spiel und seine brillante Technik, ist Emanuel Ax einer der aktuell bekanntesten und höchst angesehenen Musiker. Geboren in Lvov in Polen, begann er sein Klavierstudium im Alter von sechs Jahren in Warschau. Als die Familie 1961 nach Nordamerika ging, setzte er sein Studium an der Juilliard School bei Mieczylaw Munz fort. Unter den Höhepunkten für Emanuel Ax der letzten Zeit finden sich eine die ganze Saison andauernde "Perspective"-Reihe an der Carnegie Hall und seine Berufung als Pianist in Residence bei den Berliner Philharmonikern. Andere Engagements der letzten Zeit waren unter anderem eine Europa-Tournee mit der New York Philharmonic und Auftritte mit dem Königlichen Concertgebouw-Orchester, der London Symphony und dem Budapest Festival Orchestra. In der letzten Spielzeit hatte Ax auch eine Zusammenarbeit mit der Mark Morris Dance Group, spielte Mozarts Klavierkonzerte in einer Konzertreihe am Lincoln Center in New York, und spielte am Barbican Theatre in London und bei Peter Sellars "New Crowned Hope" Mozart Festival in Wien. Diese Saison spielt er Strauss mit der Staatskapelle Dresden für eine CD-Aufnahme und in Dresden, Wien und auf einer Asien-Tournee, und tritt mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks in München und in der Carnegie Hall in New York auf. In anderen Konzertengagements spielt er unter anderem mit dem Philharmonia Orchestra und Gustavo Dudamel, dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem Leipziger Gewandhaus Orchester, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Orchestre National de France, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Finnish Radio Symphony Orchestra. Emanuel Ax ist ein spezieller Förderer von Komponisten des 20. Jahrhunderts und gab in den letzten Spielzeiten vier Weltpremieren. Er tritt oft in Duo-Konzerten mit dem Cellisten Yo-Yo Ma auf; die Aufnahmen der beiden gewannen drei Grammy Awards. Ax ist seit 1987 exklusiv bei Sony unter Vertrag. Seine aktuellsten Aufnahmen sind eine Brahms-Einspielung mit dem Boston Symphony Orchestra und Bernard Haitink sowie das Gesamtwerk von Chopin für Klavier und Orchester mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Charles Mackerras.

