18. Juli bis 18. August 2012

Iano Tamar

Amneris, seine Tochter (Mezzosopran)

Iano Tamar wurde in Georgien geboren und studierte Klavier, Musikologie und Gesang am Konservatorium in Tiflis. Seit ihrem sensationellen Debüt als Semiramide in Pesaro, Alice in Verdis Falstaff und Lina in Verdis Stiffelio an der Scala di Milano unter der musikalischen Leitung von R. Muti ist die junge Sopranistin ständiger Gast an den internationalen Opernbühnen. Zuletzt feierte sie Triumphe als Elisabeth im fünfaktigen Don Carlos und als Mathilde in Guillaume Tell an der Wiener Staatsoper, sowie als Rachel in La Juive am Teatro La Fenice. 1992 debütierte sie mit großem Erfolg als Semiramide unter A. Zedda beim Rossini Festival in Pesaro; sowie unter N. Santi am Opernhaus Zürich. 1993 sang sie erstmals an der Scala di Milano die Alice in der Neuproduktion von Verdis Falstaff unter R. Muti. Es folgten bald darauf die Debüts am Grand Théâtre de Genève in der Neuproduktion von Idomeneo als Elektra unter A. Jordan, La clemenza di Tito in der Partie Vitellia in Paris sowie an der Bayerischen Staatsoper, an der Oper Bonn und am Teatro La Fenice in Venedig als Donna Anna in Don Giovanni. 1995 kehrte sie wieder an die Mailänder Scala als Lina in Verdis Stiffelio unter G. Gavazzeni zurück und sang Medea bei den Festspielen von Martina Franca, Iris am Teatro dell´Opera di Roma unter G. Gelmetti. 1996 sang sie die Antonida in Ein Leben für den Zaren am Opernhaus Zürich unter V. Fedosejew sowie in Madrid die Elektra in Idomeneo. 1997 folgte ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Lina neben Placido Domingo in Stiffelio, Alice in Verdis Falstaff am Teatro La Fenice in Venedig und als Lady Macbeth in Verdis Macbeth (Version 1848) bei den Festspielen von Martina Franca. 1998 sang sie Donna Anna in Don Giovanni in Bilbao und an der Bayerischen Staatsoper; Leonora in Verdis Il trovatore bei den Festspielen von Martina Franca, Fiordiligi in Così fan tutte in Palm Beach, Lady Macbeth in Verdis Macbeth an der Oper Köln, Rollendebüt als Desdemona in Verdis Otello am Theater Basel sowie in Stiffelio an der Wiener Staatsoper.

Iano Tamar stammt aus Georgien und studierte Klavier, Musikologie und Gesang am Konservatorium von Tiflis. Nach ihrem sensationellen Debüt als Semiramide in Pesaro, sang Iano Tamar an der Mailänder Scala die Lina in Verdis Stiffelio unter Gianandrea Gavazzeni, die Alice in Falstaff und die Lady in Macbeth unter Mo. Riccardo Muti, was ihren internationalen Durchbruch markierte und sie an alle großen Opernhäuser der Welt führte.

Zuletzt feierte sie Triumphe als Médée in Wien, als Lady Macbeth in Hamburg, als Otello-Desdemona in Tokio, sowie als Elisabeth de Valois in der Neuproduktion des 5aktigen Don Carlos an der Wiener Staatsoper, als Ernani-Elvira und als Mathilde in der Wiederaufnahme von Rossinis Guillaume Tell, als Marchesa del Poggio in Un giorno di regno in Covent Garden; als Rachel in der Neuproduktion von La Juive am Teatro la Fenice, als Tosca in der Wiederaufnahme am Grand Theâtre de Genève, als Leonora in Il Trovatore bei den Bregenzer Festspielen (inkl. DVD-Produktion), als Leonore in Il Trovatore und in der Wiederaufnahme von La Forza del Destino an der Bayerischen Staatsoper München; als Elisabetta in Maria Stuarda in Lyon und Paris, als Semiramide und Lady Macbeth an der Deutschen Oper Berlin; als Ballo-Amelia in Hamburg, sowie als Norma und Idomeneo -Elettra am Gran Teatro del Liceu Barcelona.