HK Gruber
Dirigent / Chansonnier
Der in Wien geborene HK (Heinz Karl) Gruber gehört zu den eigenwilligsten Persönlichkeiten der Klassikszene. Als Kind sang er bei den Wiener Sängerknaben, nach seinem Studium an der Wiener Hochschule für Musik spielte er Kontrabass im ORF-Symphonieorchester und entscheid sich 1997 für eine Karriere als Komponist, Dirigent und Chansonnier. Diese Kombination ist für einen zeitgenössischen Künstler unüblich, doch HK Gruber entdeckte bereits früh sein schauspielerisches Talent. Die Performance ist für ihn ebenso wichtig wie die Arbeit als Komponist oder Dirigent. Mit seinem Stück Frankenstein!! Gelang ihm 1978 der internationale Durchbruch. Danach schrieb er Konzerte für Solisten wie den Cellisten Yo-Yo-Ma und den Trompeter Håkan Hardenberger, aber auch Bühnenwerke oder Filmmusik. Als Dirigent arbeitet er regelmäßig mit dem Ensemble Modern, der London Sinfonietta und dem Swedish Chamber Orchestra. Er gastiert auf internationalen Festivals und genießt sogar in den USA eine gewisse Popularität. 1999 überraschte er mit einer Neudeutung von Brecht/Weills Dreigroschenoper mit Nina Hagen und Max Raabe.
