18. Juli bis 18. August 2012

Will Hartmann

Tenor

Will Hartmann studierte an der Musikhochschule Köln und ist Preisträger mehrerer renommierter Gesangwettbewerbe. Als lyrischer Bariton wurde er 1991 von der Oper Köln zunächst ins Opernstudio engagiert und war dort von 1993 bis 1996 Mitglied des Ensembles. Von 1996 bis 2006 gehörte Will Hartmann zum Ensemble der Staatsoper Hannover. Erste erfolgreiche Ausflüge ins Tenorfach unternahm er im Sommer 1998 mit seinem Debüt am Royal Opera House in London als Da-Ud in konzertanten Aufführungen von R. Strauss Oper Die Ägyptische Helena unter Christian Thielemann. Im Jahr 2000 vollzog Will Hartmann dann offiziell den Wechsel ins Tenorfach und gab an der Staatsoper Hannover zahlreiche Rollendebüts. Seine Debüts als Pelléas und Alfredo fanden internationale Beachtung. Am Opernhaus Graz debütierte er 2001 als Lenski unter Philippe Jordan. 2002 sang er Macduff am Royal Opera House in London und war dort Anfang 2003 unter Sir Colin Davis als Tamino in einer Neuproduktion von Die Zauberflöte zu hören. Sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in München gab Will Hartmann 2002 (Jenik), sein Debüt an der Wiener Staatsoper 2004 (Tamino). Als Pelléas gastierte er bei den Wiener Festwochen und beim Edinburgh Festival. Großen Erfolg feierte er Ende 2004 als Froh in der Neuinszenierung von Der Ring am Royal Opera House in London (Warner/Pappano). Im Sommer 2006 gab er ein herausragendes Debüt als Loge in einer Neuinszenierung des Rheingolds von Graham Vick am Teatro Sao Carlos in Lissabon. Im selben Jahr erregte er Aufsehen mit seiner Interpretation des Don José in einer Carmen-Neuinszenierung von Sebastian Nübling am Staatstheater Stuttgart. 2007 gab der Künstler sein Debüt als Max an der Deutschen Oper Berlin und debütierte in dieser Partie wenig später auch an der Staatsoper Berlin. Im Sommer 2008 folgte eine Wiederaufnahme der legendären Freischütz Inszenierung von Achim Freyer an der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele führten ihn in den vergangenen Jahren außerdem u.a. nach Leipzig, Dresden, Rom, Paris, Madrid und Athen sowie zum Festival in Orange. Darüberhinaus wirkte er unter Dirigenten wie G. Sinopoli, M. Janowski, M. Honeck und S. Cambreling in einigen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit. Zuletzt war Will Hartmann u. a. als Don José am Royal Opera House, als Matteo bei den Münchner Opernfestspielen sowie an der Mailänder Scala als Melot in Tristan (Chéreau/Barenboim) und als Daniló in Die lustige Witwe zu erleben.