18. Juli bis 18. August 2012
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Zum Abschluss von KAZ: brut@Bregenz

Zwei Kultproduktionen aus Wien

Die lustige Witwe
Die lustige Witwe
(Foto: Moni Saulich)
Viele Zuschauer fragen uns, ob sie es denn wagen sollen, die Vorstellungen nächste Woche – übrigens die letzten Vorstellungen von KAZ in dieser Saison! – anzuschauen. Zu sehen sind zwei Stücke, die normalerweise allein gezeigt werden. Jedes davon dauert ungefähr eine Stunde, und vor jedem wird es eine Einführung geben – mit Haiko Pfost, dem Leiter von brut, als Gast.

Thomas Frank und Haiko Pfost, seit 1. Juli 2007 die beiden künstlerischen Leiter des ehemaligen „Die Theater“ in Wien, haben „brut“ als internationales Produktionszentrum für interdisziplinäre darstellende Kunst positioniert. Wir haben die beiden jungen Kuratoren gebeten, zwei Stücke für Bregenz auszuwählen.





Spitze
Spitze (Foto: Andrea Salzmann)






Anna Prohaska
Anna Prohaska
(Foto: Monika Rittershaus)
Hier sind unsere drei Gründe, warum man sie sich unbedingt anschauen sollte:

  1. SPITZE ist einfach gut! Eine sehr gelungene Arbeit über die Welt des Balletts von einer interessanten Choreographin, die sich sogar selbst für das Stück den Spitzentanz beigebracht hat. Mit 30 Jahren! Überraschend ist, dass es im Stück keine Musik gibt – stattdessen hört man tatsächlich die Geräusche der Spitzenschuhe auf dem Boden. Mit SPITZE hat sich Doris Uhlich einen Namen in der internationalen Off-Szene gemacht, das Stück ist bereits auf vielen Festivals gezeigt worden. Wer also wissen will, was im internationalen Festivalbereich mit dem Prädikat „besonders empfehlenswert“ ausgezeichnet wird, der sollte sich dieses Stück anschauen.
  2. Können Putzfrauen auf der Bühne überzeugen? In diesem Fall: Ja! Bei der Lustigen Witwe hat Regisseur Cezary Tomaszewski mit vier Frauen aus seiner Heimat Polen zusammengearbeitet,  die ihr Geld alle mit Putzen verdienen. Was tun sie? Sie erzählen von ihrem Leben, sie singen ihre Lieblingsnummern aus Franz Lehárs gleichnamiger Operette und sie tanzen sogar mit einem Staubsauger! In der Kritik hieß es: „Selten wurde diese Wiener Parallelwelt zwischen Arbeitsmigration, Entwurzelung und Prekariat so witzig und dennoch keineswegs oberflächlich auf die Bühne gebracht. Diese Lustige Witwe ist weder Kitsch noch Klischee. Diese Lustige Witwe ist Kult!“
  3. Wenn Sie dieses Jahr schon einmal eine KAZ-Vorstellung besucht haben, dann probieren Sie es doch einfach noch einmal. Und für all diejenigen, die 2009 noch nicht bei KAZ waren: Das ist Ihre letzte Chance!

Ihr
KAZ Team

P.S. Am Mittwoch findet das letzte Konzert im Kunsthaus Bregenz statt – und zwar mit der wunderschönen Sopranistin Anna Prohaska. Sie singt Lieder von George Crumb und Henry Purcell – z.B. aus Dido und Aeneas.


Karten für Kunst aus der Zeit und alle anderen Veranstaltungen der Bregenzer Festspiele können Sie telefonisch unter +43 5574 407 6 oder online buchen.


 
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