18. Juli bis 18. August 2012
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Gesamtprogramm 2010

Aida wieder auf der Seebühne - Programm unter dem Motto In der Fremde

Regisseur Graham Vick und Bühnenbildner Paul Brown haben Verdis monumentale Wüstenoper Aida am Bodensee im Sommer 2009 kurzerhand ins Wasser versetzt und mit ihrer eigenwilligen Interpretation Besucher und Kritiker begeistert. Aida ist auch im Sommer 2010 wieder als Spiel auf dem See zu sehen. Das Programm des Festivals steht ganz in Zeichen der Thematik "In der Fremde". Im Mittelpunkt steht eine Werkretrospektive des vergessenen polnischen Komponisten Mieczysław Weinberg (1919-1996), in deren Rahmen vom 31. Juli bis 2. August auch ein Weinberg-Symposium stattfinden wird.


Vergehen der Vergangenheit

Mieczysław Weinbergs Die Passagierin im Festspielhaus


 Die Passagierin Als Oper im Festspielhaus ist 2010 Mieczysław Weinbergs Die Passagierin zu sehen. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Über­lebenden Zofia Posmysz. 1968 vollendet, wurde die Oper rund um die schicksalhafte Be­geg­nung der ehemaligen SS-Aufseherin Lisa mit der KZ-Gefangenen Martha erst 2006 in konzertanter Form in Moskau uraufgeführt. Die Passagierin gilt als Werk von außer­gewöhnlicher Originalität und gigantischen Ausmaßen. Premiere ist am 21. Juli 2010.

Preise

Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3 Kat. 4Kat. 5
Euro 95 80 65 5040
 Premierenzuschlag: pro Ticket 25 Euro (Kategorie 1 - 3)


Die Kunst verraten, das Leben verkauft

Mieczysław Weinbergs Das Portrait im Theater am Kornmarkt

 

Das Portrait

Was ist Kunst – und darf man Geld mit ihr verdienen? Mit Das Portrait, seiner satirischen Oper nach Nikolai Gogol rund um einen Künstler in Existenz- und Ge­wis­sens­­nöten, wandte sich Mieczysław Weinberg nach der Ablehnung der Passa­gierin durch die sowjetischen Behörden einem politisch harmloseren Thema zu. Er schuf ein thematisch zeitloses Werk und stellte gleichzeitig sein komisches Talent unter Beweis. Premiere im Theater am Kornmarkt ist am 31. Juli 2010.

Weitere Termine: 3. und 5. August 2010 - 19.30 Uhr

Preise

Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3
Euro 60 45 26


Energisch, virtuos, ergreifend

Orchesterkonzerte 2010


 Orchesterkonzerte 2010
In seinen tief bewegenden Orchesterwerken hat Mieczysław Weinberg ein Dasein in Emigration und Verfolgung nicht nur verarbeitet: Allen Widrigkeiten zum Trotz ist es ihm gelungen, Zeit seines Lebens Gelassenheit und Fried­fertigkeit zu bewahren. Die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker, des Symphonie­orchesters Vorarl­berg und des Kammerorchesters MusicAeterna aus Nowosibirsk präsentieren seine eindrucksvollsten  Werke. Am Pult der Wiener Symphoniker steht sowohl am 25. Juli als auch am 1. August der dem Festspielpublikum bestens bekannte rus­­sische Dirigent Vla­di­mir Fedoseyev.

Am 1. August erhalten die Wiener Symphoniker prominente Unterstützung aus ihrer Heimatstadt: Für Weinbergs ergreifende 6. Symphonie und sein in den Jahren 1965-67 entstandenes Requiem, beide komponiert für Knabenchor und Orchester, gastieren die international bekannten Wiener Sängerknaben erstmals im Rahmen der Bregenzer Festspiele am Bodensee.

Termine: 25. Juli, 1., 9. und 15. August 2010
Kammerorchester MusicAeterna: 1. und 2. August 2010  - 19.30 Uhr

 

Fremd und unentdeckt, schweigsam und schwarz

Schauspiel 2010


 Schauspiel 2010 Die Schauspielreihe bringt im Sommer 2010 das Wiedersehen mit alten Bekannten: Das Deutsche Theater Berlin ist zurück in Bregenz! Die „Berliner“ haben den Festspielbesuchern in den 1990er Jahren zahlreiche unvergessliche Theaterabende beschert, im neuen Jahr­tausend war es neben der Wiener Josefstadt dann das Hamburger Thalia Theater. Nun kehrt das Deutsche Theater unter sei­­nem neuen Intendanten Ulrich Khuon, ehemals künstlerischer Leiter des Thalia Theaters, an den Bodensee zurück. Zu sehen ist ein Klassiker, Joseph Conrads Herz der Finsternis, und ein neues Stück Gegenwartstheater, Lukas Bärfuss' Öl.

Preise

Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3
Euro 60 45 26

 

Die Bregenzer Festspiele 2010 finden vom 21. Juli bis zum 22. August 2010 statt. Tickets und Infos unter +43 (0)5574 407-6 und www.bregenzerfestspiele.com


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