23. Juli bis 25. August 2014

Die Zauberflöte

von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte 2013/14
W. A. Mozart

Tamino

Libretto von Emanuel Schikaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere am 24. Juli 2014 - 21.15 Uhr, Seebühne

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, keine Pause

Was beginnt wie ein Märchen wird zum phantastischen Spiel zwischen Zauberposse und Freimaurer-Mystik. Die Bregenzer Festspiele zeigen Wolfgang Amadeus Mozarts 1791 uraufgeführtes Werk auch im Sommer 2014. Regie führt Festspielintendant David Pountney, das Bühnenbild stammt von Johan Engels, die Kostüme und das Puppendesign entwarf Marie-Jeanne Lecca.

Begleitet vom Vogelfänger Papageno, von drei rätselhaften Damen und drei wissenden Knaben macht sich Prinz Tamino auf den Weg Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, aus den Fängen Sarastros‘ zu befreien.

Die Zauberflöte vermittelt ein aufgeklärtes, humanistisches Ideal des „Menschseins“: Am Ende tragen ein normaler Mann und eine normale Frau die Verantwortung für die Zukunft der Gesellschaft, während sich der Machtapparat von Königinnen und Priestern als überflüssiges Brimborium erweist. Sarastros Priester fragen sich, ob es Tamino wohl gelingen wird, alle Prüfungsaufgaben zu meistern, denn er sei ja ein Prinz. Sarastro antwortet: „Noch mehr – er ist Mensch!“  Am Ende der Oper sieht man Tamino und Pamina nicht mehr als Prinz und Prinzessin, sondern tatsächlich nur als einen Mann und eine Frau: Für mich ist dies das Fazit dieses Stücks. Die Zauberflöte ist durchdrungen von den Ideen der Aufklärung, einer Bewegung, die den menschlichen Verstand in den Mittelpunkt rückte und damit die Autorität althergebrachter Mächte wie Adel und Religion in Frage stellte.

David Pountney

Festspielintendant und Regisseur von Die Zauberflöte


Weitere Aufführungen
25., 26., 27., 29., 30. und 31. Juli - 21.15 Uhr
1., 2., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 10., 12., 13., 14., 15., 16., 17., 19., 20., 21., 22., 23., 24. und 25. August 2014 - 21.00 Uhr