17. Juli bis 18. August 2013

Die Wiener Symphoniker

Das Orchester der Bregenzer Festspiele

Orchesterkonzert 25.07.2011
Dirigent Christopher Moulds

Orchesterkonzert 25.07.2011
Dirigent Christopher Moulds

Orchesterkonzert 01.08.2011
Dirigent Kirill Petrenko

Orchesterkonzert 01.08.2011
Dirigent Kirill Petrenko

Bereits seit 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das "Orchestra in Residence" der Bregenzer Festspiele. Dort treten Sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern sind auch mit mehreren Orchesterkonzerten im Programm des Festivals vertreten.

Die Wiener Symphoniker wurden 1900 unter dem Namen Wiener Concertverein zunächst mit dem Ziel gegründet, einerseits für die breite Öffentlichkeit erschwingliche Orchesterkonzerte zu veranstalten und andererseits den Bedarf an Ur- und Erstaufführungen damaliger zeitgenössischer Werke abzudecken. Am 30. Oktober 1900 schließlich gab der neue Klangkörper unter Ferdinand Löwe sein offizielles Debüt im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

Gleich in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz  brachte das Orchester eine Reihe an heute so selbstverständlich im Repertoire verankerten Werken wie Anton BrucknersNeunte Symphonie, Arnold Schönbergs Gurre-Lieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln zur erstmaligen Aufführung.

Zu Beginn der 1930er Jahre erhielt das Orchester seinen noch heute gültigen Namen: als nunmehr Wiener Symphoniker feierte man unter dem damaligen Orchesterchef Oswald Kabasta bei großen England- und Italien-Tourneen erstmals auch international Erfolge.

Für die nach 1945 geleistete Aufbauarbeit zeichneten vor allem die damaligen Chefdirigenten Hans Swarovsky sowie Josef Krips maßgeblich verantwortlich. Danach waren es die Chefdirigenten Herbert von Karajan (1950–1960) und Wolfgang Sawallisch (1960–1970), die das Klangbild des Orchesters entscheidend formten. In dieser Position folgten – nach kurzzeitiger Rückkehr von Josef Krips – Carlo Maria Giulini und Gennadij Roshdestvenskij. Georges Prêtre, formal von 1986 -1991 Chefdirigent des Orchesters, bevorzugte die Bezeichnung „Erster Gastdirigent“ für seine Tätigkeit, danach übernahmen Rafael Frühbeck de Burgos und Vladimir Fedosejev das Orchester. Seit Beginn der Saison 2005/2006 leitet Fabio Luisi als Chefdirigent die Wiener Symphoniker, ab 2014/2015 übernimmt Philippe Jordan diese Position.

Als Gastdirigenten feierten zudem Stars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge.

Die künstlerische Arbeit der Wiener Symphoniker ist durch eine große Zahl von hochwertigen -CD-Produktionen dokumentiert.

Neben ihrer Präsenz in den großen symphonischen Zyklen der Häuser Musikverein und Konzerthaus veranstalten die Wiener Symphoniker seit Anfang der 1980er Jahre auch eigene Abonnementkonzerte. Zusätzlich zu zwei Symphoniekonzerte-Zyklen präsentieren sich die Mitglieder des Orchesters im Rahmen einer eigenen Kammerkonzerte-Reihe. Zusätzlich wirken die Wiener Symphoniker seit 2006 bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit und unterstreichen damit ihre herausragende Stellung im Musikleben Wiens.


Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker
Vienna Symphony Orchestra
Lehárgasse 11, 1060 Wien, Österreich

-www.wienersymphoniker.at

Youtube-Video von -„Frühling in Wien 2009“

Die Wiener Symphoniker bei den Bregenzer Festspielen 2012 -"Per Taxi auf die Seebühne"


Hinweis: Aufgrund des großen Erfolgs der beiden vergangenen Jahre findet auch bei den kommenden Bregenzer Festspielen am 11. August 2013 der „Tag der Wiener Symphoniker“ statt. Lernen Sie direkt im Anschluss an das Sonderkonzert „Gruß aus Wien“ das „Orchestra in Residence“ der Festspiele in all seinen Facetten kennen.