17. Juli bis 18. August 2013

Stunt Dancers

Male

Airealistic in conjunction with choreographer Lynne Page and the Bregenz Festival in Austria is looking for MALE “stunt dancers” for the open air opera production on Lake Constance of “André Chénier” directed by Keith Warner. Artists should have acrobatic training in gymnastics, circus and/or martial arts. They should have the ability to swim in less than ideal conditions and should be able to jump/flip into water from 7 meters. Artists should be proficient at learning choreography. Artists should be very comfortable performing at heights up to 20 meters.

We are looking for:

  • Stunt Dancers w/stage fighting experience or training
  • Stunt Dancers/gymnasts w/swimming and diving experience
  • Aerialists w/harness experience

The contract will begin rehearsing June 26th in Bregenz, Austria. A maximum of 26 performances will run from July 19th to August 19th 2012. There is rehearsal and show pay.

Please submit your CV, photos & any media via email to: Casting@airealistic.com

This will be an invited audition April 19th in London, UK. LOCATION TBD. No compensation for travel and accommodation will be paid.


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Stacheln, Steuerstand und ein Wasservorhang

Bühnenbild


Wo kommt der Ton her? Was steckt unsichtbar für die Zuschauer innerhalb des Bühnenbilds? Wie bewegt man einen Riesen-Brief?


]Grafik Bühnenbild (mit Beschreibung)


1 Hubstempel

Menschenleben hängen daran: Der zentrale Befestigungspunkt dient als Seilsicherung für Akrobaten. Obwohl die per Handkurbel ausfahrbaren Hubstempel rund drei Meter über den Kopf hinaus ragen und damit den höchsten Punkt des Bühnenbilds darstellen, sind sie für die meisten Zuschauer kaum sichtbar.


2 Lautsprecher

Gut hörbar, nicht sichtbar: Im gesamten Bühnenbild versteckt sind 80 Lautsprecher, die für das weltweit einzigartige Beschallungssystem BOA (Bregenz Open Acoustics) den Klang immer von dem Ort aus liefern, wo der Sänger singt – selbst im Spiegelrahmen. In Kombination mit 850 Lautsprechern im Zuschauerraum entsteht ein dreidimensionales Klangerlebnis. Selbst unter der verschnörkelten Kaschur des Spiegels verstecken sich Lautsprecher. Diese Bereiche wurden speziell bearbeitet, damit der Ton bis zum Zuschauer kommt.


3 Stahl- und Holzkonstruktion

Ähnlich der Funktion von Knochen bei einem Menschen sorgt unter der Oberfläche ein Netz aus Holz und Stahl für Stabilität. Im Unterbau der gesamten Büste sind außerdem Zugangswege, Mechanik, Leitungen und Steuerungen versteckt. Insgesamt wiegt die Bühnenkulisse rund 350 Tonnen.


4 Stacheln

Pressluft sorgt für das sekundengenaue Ausfahren von 33 Stacheln, die am Beginn der Oper im Kopf verborgen sind. Die Austrittsöffnungen sind mit einem flexiblen Spezialkunststoff verschlossen, der normalerweise zur Dämpfung von Eisenbahnschwellen verwendet wird.


5 Augenmechanik

Ein sogenanntes hängendes Schienensystem sorgt für den richtigen Augenblick: Die zweieinhalb Meter breiten und ein Meter hohen Augen können die Lider verschließen und dienen außerdem als Auftrittsort für einen Sänger, der dafür extra einen Alpinkurs absolviert hat.


6 Drehachse

Über eine Stahlrohr-Achse mit 45 Zentimeter Durchmesser neigt sich der 60-Tonnen-Kopf nach hinten. Der 1 Minute dauernde und für die Zuschauer praktisch geräuschlose Vorgang wird von zwei Hydraulikzylindern vollbracht. Der höchste Punkt des Kopfes befindet sich 24 Meter über dem Wasserspiegel.


7 Messer-Hydraulik

Ein Hydraulikzylinder drückt das im Wasser liegende Messer von einer Horizontalposition in die um 90 Grad veränderte aufrechte Position. Der Antrieb befindet sich nicht in dem 13,5 Meter langen Mordwerkzeug selbst, sondern unter der rechten Brust. Unter der Wasseroberfläche sorgt ein 680 Kilogramm schwerer Auflagebock für die Entlastung der Hydraulik.


8 Zugangsleitungen

Auf dem Grund des Bodensees verbinden zwei Kabelstränge (Steuer-, Strom-, und Kommunikationsleitungen) das Ufer mit der Seebühne.


9 Wasser- und Abwasserleitungen

Unterhalb der Bodenfläche des Stegs verlaufen Zu- und Abwasserleitungen. Während einer Aufführung halten sich rund 400 Personen auf und hinter der Bühne auf.


10 Piloten

Die Seebühne ist ein Pfahlbau, der mit Ausnahme eines zentralen Betonkerns ausschließlich auf rund 300 Stelzen steht – sogenannten Piloten – die bis zu sechs Meter tief in den Seegrund gerammt werden. Das überwiegend verwendete Material ist Fichtenholz sowie Stahl.


11 Steuerstand

Unterhalb der linken Schulter im Innern der Büste befindet sich ein Steuerstand, von dem aus ein Techniker Bühnenbewegungen lenkt, beispielsweise den Wasservorhang des Spiegels. Er sieht die Bühne nicht real, sondern über Monitor. Per Kopfhörer und Mikrofon werden Kommandos und Rückmeldungen mit der Abendspielleitung ausgetauscht, die am Festland oberhalb der Tribüne sitzt. Ein weiterer Steuerstand befindet sich hinter dem Hals.


12 Wasservorhang und Luftkissen beim Spiegel

Zuerst durchsichtig, dann eine Art ovale Leinwand: Feinste Düsen zerstäuben im Abstand von drei Millimetern aus dem Bodensee gepumptes Wasser innerhalb des Spiegelrahmens zu einem Wasservorhang, der dadurch Licht relativ homogen reflektieren kann und zur Projektionsfläche wird. Am Fußboden hinter dem Spiegel fängt ein riesiges Luftkissen (115 Kubikmeter) den Aufschlag einer Akrobatin ab, die von der gebogenen Plattform abspringt.


13 14 15 Drehkranz, Scherenhub und Fahrwagen beim Spiegel

Drehkranz, Scherenhub und Fahrwagen bewegen den Brief. Der Drehkranz richtet den Brief in Zuschauerrichtung aus, der Scherenhub passt den Brief an den Wasserstand des Bodensees an. Per Seilzug bewegt rollt der Fahrwagen in die gewünschte Horizontalposition. Drehkranz und Scherenhub kamen bereits bei Aida zum Einsatz zur Bewegung der Auftrittsplattform.


Zweites Bild

Eine ungewöhnliche Perspektive auf eine ungewöhnliche Bühne: Die Computersimulation zeigt die Opernkulisse vom Bodensee aus und in einer Höhe von 55 Metern betrachtet. Deutlich zu erkennen: Die einzelnen Elemente sind auf der Rückseite offen aus Gewichts- und Kostengründen


Quelle: Bregenzer Festspiele Extrablatt


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Festspielfrühstück

Künstler zum Kennenlernen

Festspielfrühstück mit Zofia Posmysz

Hector Sandoval

Man sieht sie abends auf der Bühne, liest über sie in den Medien, und hin und wieder mal trifft man sie auch in der Stadt – beim Einkaufen, auf dem Markt, im Freibad: Während des Sommers prägen die Festspielkünstler das Bild der Landeshauptstadt. Wir leben hautnah neben Musikern, Sängern, Dirigenten und Schauspielern, kommen aber kaum mit ihnen ins Gespräch und lernen sie nicht wirklich kennen.

Ein solches Kennenlernen ermöglichen die Bregenzer Festspiele und der Verein der Freunde der Bregenzer Festspiele gemeinsam mit Radio Vorarlberg im Rahmen des „Festspielfrühstücks“. Im Interview berichten Mitwirkende der Produktionen über ihren Beruf und ihr Leben, erzählen, was sie an den Bodensee geführt hat, und was ihnen an Bregenz gefällt.

Auch 2012 werden wieder an fünf Festspiel-Sonntagen verschiedenste Künstler im Saal Propter Homines des Festspielhauses zum Gespräch gebeten. Bereits ab 9.30 Uhr ist der Saal geöffnet, bei einem gemütlichen Frühstück kann man sich stärken, das Gespräch beginnt um 10.00 Uhr.


Termine: 15., 22. und 29. Juli sowie 5. und 12. August – 9.30 Uhr


Saal Propter Homines
Eintritt frei



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Konzerte

Kunst aus der Zeit

Festspielfrühstück mit Zofia Posmysz

Hector Sandoval

1+1=1

Pierluigi Billone
Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm, Bassklarinetten

„Ein Tropfen plus ein Tropfen ergibt einen größeren Tropfen, nicht zwei!“, so erklärt der Sonderling und Eremit Domenico in Andrej Tarkovskijs Film Nostalghia die Aufschrift „1+1=1“, während er zwei Tropfen Öl in seine Hand gießt. Mit dem Titel weist der italienische Komponist Pierluigi Billone auf ein tieferes Verständnis von „Einheit“ hin: Wie zwei Tropfen verschmelzen auch die vielfältigst ausgeloteten Möglichkeiten 2er Bassklarinetten zu 1em Gesamtklang.

Das Projekt 1+1=1 wurde mit den in Vorarlberg ansässigen Musikern gemeinsam mit dem Komponisten konzipiert und bereits mehrfach aufgeführt und auf CD eingespielt. Der Komponist wird an diesem Abend selbst anwesend sein und mit den beiden Musikern über das Projekt sprechen.

Kunsthaus Bregenz

1. August  - 21.00 Uhr Euro 15


Von Dunkelheit und Stille

Ensemble Lux
Werke von Luigi Nono und Georg Friedrich Haas

Ein Spätwerk von Luigi Nono untersucht die Grenze zwischen Klang und Stille. Das Stück spielt auf Gedichte von Hölderlin an, die seiner großen Liebe, die er Diotima nannte, gewidmet sind. Auch Zitate von Verdi, Beethoven und Musik aus dem Mittelalter werden von Nono als Zitate verwoben in einem Werk, das musikalisch um die Grundfragen „Wo bin ich und wer bin ich?“ kreist. In dieser Musik, die manchmal kaum hörbar ist, versucht Nono den Schmerz und die Hoffnung aus der alten Musik und tiefste Erinnerungen aus der Vergangenheit nach außen zu kehren. Seit längerer Zeit beschäftigt sich der Vorarlberger Komponist Georg Friedrich Haas mit den Möglichkeiten des Musizierens im Dunkeln. Sein drittes Streichquartett wird in völliger Finsternis gespielt. Die Musiker können weder ihre Noten noch ihre Mitspieler sehen. Sie sitzen weit voneinander, um die Besucher herum, in den vier Ecken des Aufführungssaales verteilt. Das Publikum erfährt so nicht nur das Gespielte, sondern auch die Energie des Nichtgespielten, die stil e Kommunikation zwischen den Musizierenden im Raum als Teil des Werks. Nach ihren erfolgreichen Konzerten im Rahmen von KAZ 2008 und 2010 kehrt das junge virtuose Ensemble Lux aus Wien nach Bregenz zurück.

Seestudio im Festspielhaus
13. August - 19.30 Uhr Euro 15


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Schauspiel

auf der Werkstattbühne

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Die Unsicherheit unseres Blicks
Makulatur von Paulus Hochgatterer

Gastspiel des Schauspielhaus Wien
Premiere am 9. August – 19.30 Uhr

 

Eine Frau lernt Techniken und Preise von Schönheitsoperationen auswendig. Ein Mann verfällt jenem Augenblick, in dem im Film unbemerkt die Überwachungskameras angehalten werden und für einige Sekunden Dinge passieren, die niemand ahnt. Die Angst eines Polizisten, keinen Parkplatz zu bekommen, nimmt ungeahnte Ausmaße an. Daneben geht ein Mädchen verloren.

Was sehe ich, wenn ich genau hinschaue, und was habe ich am Ende tatsächlich wahrgenommen?  So fragt Paulus Hochgatterer, Kinderpsychiater und Prosaautor, in seinem neuesten, vom Schauspielhaus Wien in Auftrag gegebenen Stück Makulatur. Er untersucht mit der ihm eigenen scharfsinnigen Komik Mechanismen der Wahrnehmung und der Realitätsverweigerung – und den  Blick in jenen Abgrund, den wir von ferne zu sehen beginnen, wenn wir uns zwingen, ganz genau hinzusehen. „Und ist nicht das“, so Hochgatterer, „was wir großspurig unsere Identität nennen, längst bloße Chimäre?“

Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Im Zentrum seiner Werke stehen zumeist Menschen, deren Verhalten keiner Norm gehorcht, sondern die Grenzen des Erwartbaren überschreitet.

Mit Hochgatterers neuestem Werk Makulatur gastiert das Schauspielhaus Wien nach dem großen Erfolg mit Waisen 2011 ein weiteres Mal in Bregenz, und zwar diesmal auf der Werkstattbühne des Festspielhauses.

Regie Barbara-David Brüesch
Bühne
Damian Hitz
Kostüme
Corinne Rusch
Musik
Gaudenz Badrutt und Christian Müller (Strøm)
Video
N. N.
Dramaturgie
Brigitte Auer

Weitere Aufführungen: 10. und 11. August - 19.30 Uhr

Preis: Euro 26



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Musik & Poesie

Kammermusik & Literatur im Seestudio

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

29. Juli – 11.00 Uhr, Seestudio

]Prager Philharmonischer Chor
Sprecher: Paulus Hochgatterer

  •  Dimitri Schostakowitsch: 10 Gedichte nach Texten revolutionärer Dichter für gemischten Chor op. 88


5. August – 11.00 Uhr, Seestudio

EOS Quartett Wien
Sprecherin: Kathrin Röggla

  • Ludwig van Beethoven: Quartett op.18 Nr. 4 in c-Moll
  • Detlev Glanert: 2. Streichquartett Pas de Quatre


11. August – 19.30 Uhr, Seestudio

Klavier: Aaron Pilsan
Sprecher: Michael Krüger

  • Ludwig van Beethoven: Eroica-Variationen op. 35
  • Johannes Brahms: Balladen op. 10
  • Frédéric Chopin: Etüden op. 10/12 (Revolutionsetüde), op. 10/6, op. 25/12


Dauer: jeweils 60 Minuten
Preis: Euro 22


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Orchesterkonzerte

Programm

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Wiener Symphoniker

23. Juli – 19.30 Uhr, Festspielhaus

Dauer: 2 ¼ Stunden, inkl. Pause

Dirigent: Markus Stenz
Sopran: Gisela Stille

  • Franz Schubert/Detlev Glanert: Einsamkeit (D 620) für Sopran und Orchester
  • Anton Bruckner: Symphonie Nr. 5 B-Dur


30. Juli – 19.30 Uhr, Festspielhaus

Dauer: 1 ½ Stunden, inkl. Pause

Dirigent: Jacek Kaspszyk
Violoncello: Christoph Stradner

  • Mieczysław Weinberg: Konzert für Violoncello und Orchester c-Moll, op. 43
  • Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur, op. 100


Tag der Wiener Symphoniker
5. August – 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr, in und um das Festspielhaus

Mitglieder der Wiener Symphoniker spielen für Sie verschiedenste Werke der Musikgeschichte und laden zum Zuhören und Verweilen ein.

Eintritt frei


6. August – 19.30 Uhr, Festspielhaus

Dauer: 2 Stunden, inkl. Pause

Dirigent und Chansonnier: HK Gruber
Sopran:
Gun-Brit Barkmin
Tenor I:
Alexander Kaimbacher
Tenor II:
Christian Drescher
Bariton:
Adrian Clarke
Bass:
Richard Angas

  • Hanns Eisler: Suite Nr. 3 Kuhle Wampe
  • Hanns Eisler: Angst aus Höllenangst
  • Kurt Weill/Bertolt Brecht: Die sieben Todsünden
  • HK Gruber: Frankenstein!!

Kuratiert von HK Gruber


Preise

Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3 Kat. 4Kat. 5
Euro 75 58 46 3122


Symphonieorchester Vorarlberg

12. August – 11.00 Uhr, Festspielhaus

Dauer: 1 ¾ Stunden, inkl. Pause

Dirigent: Gérard Korsten

  • Detlev Glanert: Theatrum bestiarum
  • Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur

 

Preise

Kat. 1
Kat. 2
Kat. 3
Kat. 4
Kat. 5
Euro
40
35
28
22
16


Festmesse

22. Juli – 10.00 Uhr, Pfarrkirche Herz-Jesu

Musikalische Leitung: Wolfgang Schwendinger
Solisten der Bregenzer Festspiele
Kirchenchor Herz-Jesu
Mitglieder des KornmarktChores Bregenz

Eintritt frei


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Orchesterkonzerte

Vorwort

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Einsamkeit, Frankenstein und „Gottes Musikant“

Werke von Anton Bruckner, Detlev Glanert und HK Gruber stehen 2012 im Zentrum der Orchesterkonzerte.

Am 23. Juli leitet der bekannte deutsche Dirigent Markus Stenz Detlev Glanerts 2010 uraufgeführtes Werk Einsamkeit, eine Bearbeitung des gleichnamigen Schubert-Lieds, sowie Anton Bruckners 5. Symphonie.

Der 30. Juli bringt ein Wiedersehen mit Teodor Currentzis, der 2010 in Bregenz am Pult von Weinbergs Die Passagierin für Furore sorgte. Auf dem Programm steht unter anderem Weinbergs Konzert für Violoncello und Orchester in c-Moll.

Am 6. August nimmt der österreichische Komponist und Dirigent HK Gruber selbst den Taktstock und das Mikrophon in die Hand. Neben Werken von Eisler und Weill ist auch Grubers Frankenstein!! zu hören, in dem sich blaublütige Blutsauger und wahnsinnige Wissenschaftler, Leinwand- Bösewichte und Kinderbuch- Scheusale die musikalische Türklinke in die Hand geben.

Das Symphonieorchester Vorarlberg spielt am 12. August unter der Leitung seines Chefdirigenten Gérard Korsten Anton Bruckners 4 Symphonie und Detlev Glanerts Theatrum bestiarum.


DER KLANGMAGIER : DETLEV GLANERT

Detlev Glanerts Musik ist gleichermaßen dramatisch effektiv und unmittelbar fesselnd; zu seinen Vorbildern zählen Gustav Mahler und Maurice Ravel. Einsamkeit ist Glanerts Orchestrierung eines der längsten Schubertlieder überhaupt: 1818 entstanden, sprengte es den damals üblichen formalen und harmonischen Rahmen dieser Kunstform. Theatrum bestiarum (2005) ist, so Glanert „eine Art anatomische Präparation des Menschen als Bestie: ein Einblick in die innere Seele des Monsters, das Menschen bisweilen werden können.“ 


DER „MUSIKANT GOTTES “: ANTON BRUCKNER

„Musikant Gottes“ hat man ihn genannt und wer je eines seiner Werke auf der riesigen Orgel im oberösterreichischen Stift St. Florian gehört hat, auf der er selbst zu spielen pflegte, und unter der man ihn schließlich auch beigesetzt hat, weiß warum. Der 1824 geborene Anton Bruckner gilt als einer der innovativsten Komponisten seiner Zeit. Seine Musik ist verwurzelt in seiner tiefen Religiosität, ihr monumentaler Stil verleiht ihr geradezu kultischen Charakter. 


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Nijinskys Tagebuch

Besetzung

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

Foto: Alexi Pelekanos

 
Musikalische Leitung
Ingo Ingensand
Inszenierung und Choreographie
Rosamund Gilmore
Ausstattung
Nicola Reichert


Sängerin (Sopran)
Belinda Loukota
Sänger (Bariton)
Martin Achrainer
Schauspielerin
Barbara Novotny
Schauspieler
Karl M. Sibelius
Tänzerin
Ilja van den Bosch
Tänzer
Daniel Morales Pérez


Mitglieder des Symphonieorchester Vorarlberg


Eine Koproduktion mit dem Landestheater Linz.


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Nijinskys Tagebuch

Theater am Kornmarkt

Foto: Armin Bardel

Foto: Armin Bardel

Foto: Armin Bardel

Für zwei Sänger, zwei Schauspieler, zwei Tänzer und Instrumente

Musik von Detlev Glanert

Texteinrichtung von Carolyn Sittig nach den Tagebüchern von Waslaw Nijinsky in der deutschen Übersetzung von Alfred Frank

Premiere am 4. August 2012 - 19.30 Uhr
Dauer: 90 Minuten, keine Pause

 

Virtuosität, Genie und Wahnsinn

Nijinskys Tagebuch basiert auf Auszügen der vom 19. Januar bis zum 4. März 1919 geführten Tagebücher des berühmten polnischrussischen Tänzers und Choreographen Waslaw Nijinsky (1888 oder 1890 –1950), die er nach seinem letzten öffentlichen Auftritt in St. Moritz und vor seiner Einlieferung in eine Heilanstalt verfasste. Faszinierend an Nijinskys Aufzeichnungen ist ihr Protokollcharakter einer Schizophrenie, als Kommentar schon im Augenblick der Niederschrift.

ZWISCHEN MELODRAM UND OPER

Nijinskys Tagebuch bewegt sich zwischen Prosa, Melodram und Oper. Musikalisch wie darstellerisch zeichnet Glanert nach, wie ein hochbegabtes Individuum die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn unaufhaltsam überschreitet. 


Weitere Aufführung
7. August 2012 - 19.30 Uhr

Preise

Kat. 1 Kat. 2
Euro 45 26


Eine Koproduktion mit dem Landestheater Linz.


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